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Kickstarter 8 – Hoffnung

Letztens gab es wieder ein wenig Post. Die verbliebenen drei mir verbliebenen Kickstarter-Projekte schrieben mir. Vor etwa zwei Monaten hatte ich versprochen, Positives zu schreiben. Nun denn…

Da fange ich mal mit dem einfacheren Teil an: meine Schlafkopfhörer. Mir gefällt der Gedanke, dass ich Musik höre und wenn der Kopfhörer merkt, dass ich so langsam wegdusel, dass er leiser wird. Manchmal brauche ich ein wenig länger zum Einschlafen, manchmal weniger lang. Lasse ich die Musik laufen und es kommt irgendwann ein wenig krawalligere Musik, dann bin ich aber hellwach. Oder, auch immer wieder sehr interessant, es läuft untergründig aufwühlende Musik, dann kann es sein, dass ich aufwache und plötzlich das Herz rast vor Aufregung. Wenn das nicht mehr passiert und man dann dazu noch Kopfhörer hat, die sich anschmiegen beim Schlafen, dann hätte ich schon was gewonnen. So gesehen, fand ich die Idee von Kokoon ganz nett. Ich hätte sogar schon was gewonnen, wenn sich die Kopfhörer anschmiegen und der EEG-Krams, der über eine App drumherum entwickelt wird, nicht so funktioniert. Die Macher düsen durch die Weltgeschichte und verhandeln mit den Herstellern der Einzelteile wie nichts. 2 Millionen Dollar haben sie eingesammtl und 10.000 Kopfhörer verkauft, das ist eine ganz solide Basis – denkt man so. Aber so ein Projekt habe ich schon mal unterstützt und – nun ja – man sollte mich nicht auf Drohnen ansprechen. Ursprünglich sollte die Auslieferung im Februar 2016 erfolgen, das im Juni versendete Kickstarter-Update spricht nun davon, dass die letzten Kickstarter-Exemplare im nächsten Februar verschickt werden sollen.

Kommt jemand daher und sagt, in einem Jahr hältst Du Objekt X in den Händen. Etwa ein Jahr später, man hält das Objekt noch nicht in den Händen, bekommt man die Möglichkeit, demjenigen noch einmal Geld zu geben. Würde man dem Geld geben? Was im Großen funktioniert, funktioniert auch im Kleinen – dachte ich mir wohl, und griff zu als Flare, das Alarmanlagen-Projekt bei Kickstarter, weitere Exemplare anbot. Dass der Kauf von nur einem Exemplar nicht ganz durchdacht war, wurde mir recht schnell klar. Ich kann die visuelle Überwachung auf die Haustür ausrichten, aber wir haben auch eine Terrassentür, über die ein Einstieg möglich ist (oder räumlich betrachtet: entweder kommt der Schurke über den Wintergarten oder er kommt über die vorderen Räume). Deshalb mein dringender Wunsch nach einem zweiten Exemplar, um beide Seiten abzudecken. Ob das wirklich weise gewesen ist, wird sich noch herausstellen. Spätestens im November weiß ich Bescheid, denn dann sollen die Exemplare verschickt werden. Die Ersten zumindest.

Hinzu kommt noch ein weiterer Aspekt. Unser Elektriker/Hauselektroniker war bei uns, wir wollen unser Haus von außen erleuchten lassen. Uns scheint das eine gute Idee zu sein, im Winter auch mal zu den Mülltonnen zu kommen, ohne mit Taschenlampen agieren zu müssen. Dabei wurden dann aber noch andere Themen angesprochen. Zum Beispiel ein Kontroll-Mechanismus, ob Fenster offen sind oder nicht. Das wäre schon ganz nett, weil man davon auch abhängig machen kann, ob geheizt wird, oder nicht. Die Komponenten könne man, meinte der gute Mann, auch ganz gut für die Alarmanlage einsetzen. Alarmanlage, töne ich, da haben wir schon was. (Nicht da, musste ich einschränken, aber schon bezahlt. – Da wird sich der Herr gedacht haben, wie dumm ist denn das? Aber gut. Er sagte es nicht.) Er meinte daraufhin, das müsse man nicht extra kaufen, die Mechanismen wären schon im System mit dabei. Das war wieder so ein Moment, wie ich ihn schon mal hatte. Sehr schade, dass die beiden Systeme nicht miteinander agieren können. Was gäbe das für Möglichkeiten!

Wie dem auch sei: Bei den beiden Projekten habe ich trotz der Verzögerung ein gutes Gefühl. Ich hoffe, dass ich nicht enttäuscht werden.

Da wären wir auch schon bei LinkIO: Die haben nun Hersteller gefunden, die mit ihnen zusammenarbeiten. Das ist gut für sie. Desweiteren schreiben sie, dass sie für die Ungeduldigen unter den Backern anbieten, »connected lamps« zu liefern, wenn diese nicht mehr warten wollen. Da mir der Rest des Szenarios, den ich mir erhofft hatte, jetzt schon habe, wäre das wohl eine Option und ein geringeres Übel. Es soll demnächst dazu ein Update geben.

2016-08-01T18:28:43+00:001. August 2016|Categories: Dies und Das|Tags: , , , , , , |Kommentare deaktiviert für Kickstarter 8 – Hoffnung