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Minibus

Gestern war Test‐Zeit. Jeden Freitag muss man eine Pruefung ueber sich ergehen lassen und wird geprueft, ob man das Durchgenommene einigermassen verstanden hat. Es war mein erster Test, den ich fuer mein Dafuerhalten nicht grandios aber einigermassen mit Anstand ueber die Buehne gebracht habe.

Wenn man hier auf der Strasse entlanggeht, hoert man es immer wieder hupen. Es hupt hier, es hupt da, und dann werden Namen gerufen. Dann halten Kleintransporter, aus denen Leute aus‐ oder einsteigen. Das sieht recht eng aus, und das ist es auch.

Die zweite Regel, die fuer einen Freitag gilt, ist die, dass nach dem Test eine Auswertung erfolgt und nach der Auswertung die Klasse gemeinsam etwas unternimmt. Das war fuer mich die Gelegenheit, einen Minibus kennenzulernen.

Die Minibusse sind wie Taxis, sie halten ueberall, auf Zuruf oder Winken. Vorausgesetzt sie sind nicht voll, was aber sehr variabel ausgelegt wird. Solange die Fahrgaeste einen Platz haben, ist alles in bester Ordnung. Wobei Platz relativ weit ausgelegt werden kann.

Da Kapstadt nicht wirklich ein anstaendiges Transportsystem hat, aber hofft, zur Weltmeisterschaft 2010 eines zu bekommen, sind die Minibuse die einzige Moeglichkeit fuer die Bevoelkerung von einem Ort zum anderen zu bekommen. Wie der Name Bus schon andeutet, fahren die Busse einigermassen feste Routen, die ein wenig in der Ausfuerhrung variieren koennen. Man sagt, wo man hin will, und der Schaffner sorgt dafuer, dass man in die Naehe des Ortes kommt. Die Preise sind recht guenstig. Von unserer Schule in die Innenstadt kostete das Erlebnis vier Rand. Mit grossen Scheinen sollte man in dem Bus aber nicht kommen, Kleingeld ist erwuenscht.

2007-02-03T14:00:00+00:003. Februar 2007|Categories: Unterwegs|Kommentare deaktiviert für Minibus