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Verzweiflung

Frauen und Mobiltelefone ist ja so eine Sache. Die Meine hat ein dienstliches und ein privates Handy. Die Nummer vom privaten Handy ist leicht zu merken, schließlich muss ich nur meine Nummer nehmen und am Ende eins dazu addieren. Das schaffe ich meistens noch. Mit ihrem dienstlichen Telefon sieht das ganz anders aus. Meist ist es einfach: Ich rufe sie zu Hause an, ist sie auf Tour, wird das Telefon weitergeleitet.

Auf dem privaten Apparat muss ich gar nicht anrufen. Wie ich gehört habe, ist es gar nicht mal so unüblich bei Frauen, das Telefon zu benutzen, wenn man es braucht. Möchte man jemanden anrufen, schaltet man das Handy ein, ist man fertig, kann man es gleich abschalten. Gut, man ist dann nicht erreichbar, aber wenn man dann wieder telefonieren möchte, hat man höchstwahrscheinlich noch ein bisschen Saft zur Verfügung. Meine Frau macht das auch so. Auf dem privaten Handy, dessen Nummer ich mir so gut merken kann, anzurufen, ist von vornherein völlig aussichtslos.

Ich wähle also den bequemsten Weg, ich rufe sie auf dem Dienstweg an. Ist Susann nicht zu Hause, wird einfach weitergeleitet. Der Weg ist mir allerdings versperrt, wenn die Technik nicht mitspielt. Wie heute. Dann hat man beim Anruf nur ein Knistern und Rauschen, aber ein Rufzeichen war nicht zu hören. Mein Handy, in welchem ich diese Nummer eingespeichert habe, liegt zu Hause auf dem Schreibtisch. Ein extrem ungünstiger Ort, wenn ich sie erreichen muss. Ich muss!

Aber man weiß sich ja zu helfen. Einfach in der Firmenzentrale anrufen und fragen, wie die Handynummer meiner Frau ist.  »Die geben wir aber normalerweise nicht raus.« »Hmm, würde es denn helfen, wenn ich sage, dass ich der Ehemann bin?« »Naja, Sie heißen auch Hahn. Nunja…« Ich habe schon verstanden: Da könnte ja jeder kommen! Aber gegeben hat sie mir netterweise die Nummer dann doch.

2007-02-28T14:05:01+00:0028. Februar 2007|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Verzweiflung