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Das rote Buch

Hatte ich schon erwaehnt, dass es recht warm hier ist? Nein? Es ist recht warm hier. Aber es geht recht oft Wind hier. Wind, der recht stark ist.

Neulich bin ich an der Kueste entlang spaziert und da hat es mir das Basecap zweimal vom Kopf geweht. Eigentlich hat es wirklich was von Charlie Chaplin, wenn ein Mann seinen Hut verliert. Fuer andere Spaziergaenger hat es wohl auch lustig ausgesehen, wie ich hinter meiner Kopfbedeckung hinter hechtete.

Der Wind pflegt hier gegen Abend kraeftiger zu werden. Warum, keine Ahnung. Ein paar Tage hatte ich gebraucht, um die Auswirkungen auf mein Zimmer herauszubekommen.

Ich pflegte die Tuer zu meinem Bad zu schliessen. Das sorgte dafuer, dass die Tuer aufging und sich wieder schloss, auf – zu – auf – zu. In der Nacht kann das ganz schoen nerven. Jetzt lasse ich die Tueren auf und der Wind kann, wenn er will, einfach so durchpfeifen.

Am Anfang recht beunruhigend war auch, dass eine Wand mit dem Wind mitging und man das Gefuehl hatte, sie wuerde sich mit dem Wind biegen. Da sind wir Stabileres aus deutschen Landen gewohnt.

Nur eines noch: Alarmanlagen sind mir sympathischer. Wenn eine Alarmanlage losgeht, so kuemmert das die anderen wenig. Mit Hunden ist das anders. Ein ganzer Chor stimmt hier, mitten in einer Gross‐Stadt, ein, wenn ein Hund glaubt, losbellen zu muessen. Am Liebsten sind mir die Hunde, die anfangen, wie die Woelfe zu heulen.

2007-02-01T15:06:01+00:001. Februar 2007|Categories: Unterwegs|Kommentare deaktiviert für Das rote Buch