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Hoppla: Wähler überraschen Demoskopen

Mehr gibt’s doch fast nicht zu sagen. Das Ergebnis der Wahl war so nicht vorhersehbar. Aber wohl doch was anderes, als sich Gerhard Schröder gewünscht hat.

Der hatte doch nun mit dem absoluten Niedergang der SPD gerechnet, und damit, dass man keine Regierungsverantwortung mehr übernehmen müsse. Sonst hätte er die Neuwahlen doch nicht angestrengt. Denn die CDU hat weiterhin im Bundesrat die Mehrheit. So oder so käme Schröder daran nicht vorbei.

Angela Merkel hat es nicht geschafft. Wäre gut gewesen, wenn es mal eine Frau geschafft hätte. Die Kombination aus Frau und Ossi wäre ja fast wunderbar gewesen. Allerdings: Es ist schon gut, dass es nicht Frau Merkel geworden ist. Unabhängig vom Aussehen ist sie für mich immer noch ein Überbleibsel aus der Kohl‐Zeit. Wäre nicht gerade ein fortschrittsweisendes Omen gewesen.

Die Pünktchenpartei scheint richtig stark zu werden. Sogar die Grünen überholt. Super, kann ich da nur sagen. Wie hat sie das nur geschafft? Hat die Leute wirklich das Programm überzeugt?

Zum schnöden Rest fällt mir nichts ein: Mal sehen, wann Lafontaine anfängt rumzuzicken. Der soll ja früher mal Politiker gewesen sein, bevor er Ende des letzten Jahrtausends in der Unterwelt verschwand. Aber ist halt, wie mit allem Bösem und Unangenehmen – es taucht immer wieder auf.

Die eigentlichen Verlierer sind … die Demoskopen. Was die wieder vorausgesagt haben. Nee, nee, nee…

2005-09-18T20:37:17+00:0018. September 2005|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Hoppla: Wähler überraschen Demoskopen