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Ehren‐ und Gedenktage

Heute Abend: Klassisches Surfen. Wer macht das noch? Sich einfach von einer Information zu einer anderen treiben lassen, dabei Erinnerungen ausgrabend. Ein alter Ferienlager‐Kamerad hat eine Info über Eisbären‐Haare auf Facebook online gestellt und damit ging das los. Irgendwann war ich im Bundesarchiv und fand als Erwähnung den »Tag des Lehrers«. Obwohl ich keine Kinder habe, gehe ich mal davon aus: Das gibt es heute nicht mehr.

Wir tanzten als Kinder der DDR mit Blumen und anderen Geschenken am 12. Juni in der Schule an und einer nach dem anderen marschierte zum Lehrerschreibtisch um das Geschenk zu überreichen. Reichlich albern, wenn ich mir das heute überlege, und bin heilfroh, dass niemand auf die Idee gekommen ist, dass niemand auf die Idee gekommen ist, man könne bei der Gelegenheit ja auch noch ein Gedicht aufsagen müssen.

Die Frauen unter den Lehrern hatten es ja noch besser: Die Prozession mit Blumen gab es auch noch mal zum Internationalen Frauentag, bekanntlich der 8. März.

Mir fehlt aber wirklich die Erinnerung, was wir so überreicht hatten, und ob es ein jeder war. Gut in Erinnerung ist mir jedoch, dass die Lehrer immer recht beladen nach Hause gingen. Und an dem Tag recht gnädig waren.

Es gab 66 Ehren‐ und Gedenktage zur damaligen Zeit (Liste hier). Besonders amüsant finde ich den Tag des freien Buches. Das war ja wohl auch bitter nötig oder die Ironie des Feiertages hatte sich nicht jedem erschlossen.

Wie dem auch sei: Die Haare von Eisbären sind nicht weiß, sie sind transparent.

2012-05-08T22:25:40+00:008. Mai 2012|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Ehren‐ und Gedenktage