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Reboot

Ich bin heute mit einem Kollegen von der Firma zum Hotel gefahren. Absolut schicker Mercedes, was für einer kann ich gar nicht sagen. Aber mit allem möglichen Schnick‐Schnack ausgestattet. Beeindruckt fuhren wir auf den Parkplatz des Hotel und stiegen aus. »Tür ist zu«, meinte ich. Der Kollege kontrollierte. »Nein.« »Hmm.« Ich klickte, aber man hörte nichts. Nochmal und nochmal und nochmal. Das Auto wollte nicht Feierabend machen.

Wie blöd ist denn das, fragt man sich. Mein Auto hätte ich jetzt unabgeschlossen stehen gelassen und mal den ADAC gerufen. Aber mit einem Dienstwagen. »Vielleicht«, meinte ich zu meinem Kollegen, »muss man sich ein wenig vom Auto entfernen und dann geht er automatisch zu.« »Das ist eine Idee.« Wir entfernten uns, gingen also in Hotel, und dann ging er ohne Schlüssel zurück.

Kam zurück, den Kopf schüttelnd, und meinte: »Nöö.«

Ich beschloss, nachdem ich das Gepäck in mein Zimmer gebracht hatte, dem widerspenstigen Mercedes noch einen Besuch abzustatten. Klickte rum und rief dann den Kollegen an, der den Wagen häufiger fuhr. Wir arbeiteten die Checkliste ab: Türen zu. Kofferraum zu. Schiebedach zu. (»Jetzt, bei den Temperaturen.«) Es half nichts.

Da meinte er: »Starte den Wagen noch mal, steige dann aus und schließe die Türen.«

Das klappte. »So ein Reboot bringt ja meist Abhilfe«, meinte ich nur. »Ja. Ja.«

2011-01-31T23:14:45+00:0031. Januar 2011|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Reboot