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Squeezebox (Teil III)

Drei Wochen läuft die Box hier nun schon und ich bin immer noch restlos begeistert. Viel zu viel Zeit verplempere ich mit begeistert und beglückt sein. Das ist natürlich ein schöner Zustand. Aber wenn man nicht mal zu Sachen kommt, die man sich schon lange Zeit vorgenommen hat, bekommt es einen etwas albernen Anstrich. Gut, wenn man mit einer verständnisvollen Partnerin zusammenlebt.

Die Creative‐Software konnte nicht mit Sonderzeichen umgehen. Zeichen, die im ASCII‐Zeichensatz enthalten waren, waren kein Problem. Aber bei den deutschen Umlauten ging das Ungemach schon los. Das Album »Ö« von Grönemeyer konnte ich erst wieder hören, nachdem ich sowohl den Künstler wie auch das Album umbenannt hatte. Das ist natürlich ein ziemliches Ärgernis. Was man da am Umbenennen war, wenn man recht viel französische Künstler in der CD‐Sammlung hat, kann man sich ja leicht vorstellen.

Beim letzten Mal hatte ich noch darüber sinniert, warum es mir nicht möglich war, Radio Eins zu hören. Mittlerweile hat sich das Problem erledigt. Ich weiß noch nicht genau, wie es mir geglückt, letztlich läuft der Radio‐Sender jetzt auch recht klaglos über die Box. Besser noch: Deutschlandfunk ist jetzt auch zu hören. Dabei ging mir auf, dass ich vielleicht auch eine Lösung für ein leidiges Problem gleich miterschlagen könnte.

Ich komme nicht immer zur gleichen Zeit aus der Firma heraus oder ich bin unterwegs. Dann geht Radio komplett an mir vorbei. Das ist gerade bei Sendungen des Deutschlandfunks sehr schade. Nun hatte ich schon vor einiger Zeit entdeckt, dass der Deutschlandfunk Podcasts anbietet (Sendungen als MP3‐Datei). Man kann also seine Sendung hören, wenn man gerade Zeit hat. Genutzt habe ich das nicht, da mir einfach die Muße fehlt, meinen Zen regelmäßig zu bestücken. Aber: Jetzt kann ich sie direkt von der Couch via Fernbedienung herunterladen und mir anhören.

Ich hatte auch schon berichtet, dass man über ein Tracking‐Modul festhalten kann, was gern gehört wird und auch Bewertungen für Songs vornehmen. Bedauerlicherweise werden diese nicht direkt in der MP3‐Datei abgespeichert und jede Applikation verwaltet sie für sich. Sei’s drum – nichts ist perfekt. Zumindest nicht im Augenblick. In der »Basis‐Ausführung« in Zusammenarbeit mit dem DynamicPlaylist‐Modul waren allerdings nicht alle Texte in der Oberfläche der Server‐Applikation und auch auf den Clients vorhanden. Sehr bedauerlich. Heute dachte ich kurz über eine Deinstallation nach und lud noch das Plugin, welches den Begriff SQL im Namen trug nach. Natürlich hatte ich die Texte dazu nicht gelesen, aber große Überraschung, es tat gar nicht, was ich erwartet hatte, sondern ergänzte die Texte und nun habe ich die Möglichkeit, mit Hilfe von Datenbank‐Abfragen eigene Datenbank‐Abfragen zu erstellen.

Ich bin recht zuversichtlich, dass ich noch so Manches entdecken werde, was mich zu Begeisterungsstürmen hinreißen lässt.

2006-06-08T18:53:00+00:008. Juni 2006|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Squeezebox (Teil III)