Da bestellt man einen schnelleren Anschluss und den bekommt man auch, nur halt nicht das, was man bestellt hat. Wer mich jetzt sieht, der wird schnell merken, dass ich extrem sauer bin.

Ich wollte von einem 2er Anschluss auf einen 6er Anschluss wechseln. Ist eine Verdreifachung der Geschwindigkeit (theoretisch) für die ich ein wenig mehr Geld gern bezahlt hätte. Gesagt, getan. Bei dem bestehenden Provider – 1 & 1 – habe ich das Update bestellt. Bald darauf kam eine kleine Nachricht, dass das Update nicht automatisch hätte geklärt werden können, und man das manuell klären wolle. Natürlich nicht mit mir. Mit der Telekom, denn die ist ja für die Leitung zuständig. Offenbar ist man sich handelseinig geworden, denn heute habe ich die Bestätigung und den Termin für das Update bekommen. Der 22. August soll es werden, das ist ja gar nicht mehr so lange hin, nicht war? Allerdings ist nicht von einer 6er-Leitung die Rede, sondern von einer 3er-Leitung. Da sind sich 1 & 1 und die Telekom wohl einig gewesen, dass der Kunde dann gern nur 50% Leistung mehr haben will.

Haben die Herrschaften beim Accountservice noch alle Sinne beieinander? Die verkaufen mir jetzt einen langsameren Anschluss zum gleichen Preis! Den 3er-Anschluss hätte ich schon vor über einem Jahr haben können, aber das war es mir nicht wert.

Ich hätte Verständnis dafür, wenn gesagt werden würde: Ihre Anschlussstelle, Herr Hahn, ist noch nicht ausgebaut, das braucht noch seine Zeit. Melden Sie sich später noch mal. – oder – Das lohnt sich bei Ihrer Anschlussstelle nicht. – Dafür hätte ich wirklich Verständnis gehabt. Aber hin zu gehen und einfach dreist, den Vertrag einseitig zu ändern, ohne beim Kunden nachzufragen, ob er es denn auch will, das finde ich eine Frechheit.

Eine geharnischte E‑Mail an den Support ist schon herausgegangen. Was nun folgt, ist ein Fax, damit es auf keinen Fall bei denen untergeht. Und ob ich Lust habe, meinen Vertrag noch großartig zu verlängern, wenn er denn mal ausläuft, weiß ich auch nicht.