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Aufheiterung, die man gebrauchen kann

Hier ›ne Maus, da ›ne Maus. So lustig das immer klingt. Für die Mäuse ist das nicht ganz so lustig, was unser Dreibeiner mit ihnen veranstaltet. Manche hat das Glück mit einem Schlag oder Biss erledigt zu werden manch andere wohl nicht.

So zum Beispiel die Kandidatin von Maus von heute nachmittag. Eine Spitzmaus. Beim ersten Mal ist es noch amüsant. Beim zweiten Mal vielleicht auch noch. Beim dritten Mal nervt es und man setzt nicht alle Hebel in Bewegung, um die Maus zu retten. Wer möchte jedes Mal einen Bücherschrank beiseite räumen, nur um eine Maus zu retten. Ich ehrlich gesagt nicht. Die Konsequenz war klar. Die Maus versteckte sich, kam nicht wieder zuvor, die Katze verlor ihr Interesse. Irgendwann schaute die Maus wieder hervor. Die Katze mittlerweile wieder mit einigem Interesse dabei, versetzt ihr einen Schlag oder gab ihr einen Biss, kam aber trotzdem nicht hunderprozentig ran. Die Maus quickte fürchterlich und der Mensch griff ein. So standen wir dann vor der Maus und versuchten die Katze zu animieren, ihr blutiges Werk zu Ende zu bringen, denn die Maus sah nicht mehr so aus, als ob es ihr noch sehr gut ginge (Einzelheiten erspare ich mir). Die Maus strampelte und zuckte, aber das reichte nicht, um die Katze zu interessieren. Die saß bei uns, und schaute uns zu, wie wir der Maus zusahen. Bis meine Frau sagte: »Bring sie nach draußen!« »Da quält sie sich nur.« »Was willst du machen?« »Meine Hoffung ruht auf Luna.« Nein, das waren falsche Hoffnungen. Ich packte die Maus in ein Zewa-Tuch, meine Frau brach in Tränen aus und ich fragte: »Was willst Du machen? Sie sich quälen, verrecken lassen?«

Es hat ein paar Augenblick gebraucht, ehe ich es für die Maus zu Ende brachte. Gut war mir dabei nicht. Aber meine Frau hat mich in den Arm genommen und wir haben um die kleine Maus getrauert. Wohl wissend, dass uns die Katze morgen vielleicht schon neue Geschenke bringt. Es scheint ein gutes Jahr für Spitzmäuse zu sein…

Aufgeheitert wurde ich dann noch durch Thunderbird, meinen Lieblings-Mailclient, der mir mitzuteilen versucht, dass es um den Speicherplatz meines IMAP-Kontos nicht zu Besten stand. Und nun: Gute Nacht.

2015-07-28T11:36:21+00:0017. Juli 2005|Categories: Dies und Das|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Aufheiterung, die man gebrauchen kann