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Im Urlaub war es schön

Ja, man hat mal gelegentlich bei spiegel‐online reingeschaut, aber man hat mit einer gewissen Distanz betrachtet, was sich so in der Heimat abgespielt hat.

Nun hat einen aber die Realität wieder eingeholt. Morgens im Auto schaltet man das Radio ein, auf Arbeit schaut man mal in die Zeitung des Kollegen und, ja, die Artikel im Internet bezüglich der Innenpolitik liest man auch wieder ausführlicher. Aber die drei SPIEGEL, die sich hier angesammelt haben, die fasse ich nicht an. Der nächste SPIEGEL ist wieder meiner, dann werde ich mich wieder kümmern. Aber ich lasse mir nicht nachträglich den Urlaub von diesen ganzen Politik‐Schauspielern verderben, auch nicht nachträglich.

Mir stinkt die Dämlichkeit der SPD, die Scheinheiligkeit der C‐Parteien, das aufkommende Selbstmitleid der Grünen und von der FDP verspreche ich mir, solange Gerhardt und Westerwelle oben schwimmen, wie Fettflecken, auch nicht viel. Über alles geht aber die Dämlichkeit dieses Volkes, die mir schon fast wieder imponiert.

Nein, die Amerikaner sind nicht besser. Aber die sind halt immer ganz anders. Auch wenn Purple Schulz es sicher nicht so gemeint hat mit »Sehnsucht«, den Titel muss mir vor lauter Weltschmerz jetzt mal anhören. Er hat recht, der Himmel ist grau, und das Paradies ist es hier nicht.

Uns geht es immer noch zu gut.

2005-06-02T22:21:05+00:002. Juni 2005|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Im Urlaub war es schön