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Was in der Zwischenzeit geschah…

Die letzten Wochen habe ich nicht geschrieben. Gründe kann ich nicht nennen, manchmal ist es halt einfach so. Vielleicht liegt es ein wenig daran, dass wenn ich vor dem PC sitze und mich mit etwas beschäftige, es das Re‐Design von maigret.de ist, welches schubweise vorangeht. Zur Zeit sitze ich vor dem Problem, wie ich meine »Themenseiten« gestalte. Aber was passierte sonst?

Nehmen wir den schwarzen Kater. Der fühlt sich immer wohler. Wenn es ihm zu bunt wird und er nicht mehr gestreichelt werden möchte, dann fährt er einfach seine Krallen aus (an allen vier Enden), nimmt die Hand in die Zange und kommt mit seinen Zähnen. Zubeißen tut er aber nicht, sondern rückt kurz davor immer ab, als ob ihm klar wäre, dass dies keine gute Idee wäre. Da bin ich natürlich sofort auf die Idee verfallen, dann gehe ich ihm an die Zähne. Seitdem verspürt er immer weniger Lust, mir mit geöffnetem Maul nahe zu kommen.

Diese erfreulichen Beißhemmungen lässt so mancher Jugendlicher hierzulande wohl missen, sonst hätten wir diese unerquickliche Diskussion über Jugendgewalt kaum. Vielleicht sollten sie mehr mit Katzen spielen?

Drei Tage bevor sich der November verabschiedet hatte, wollte ich des morgens voll motiviert zur Arbeit fahren, und das Auto sprang nicht an. Blöderweise ist mir das erst aufgefallen, nachdem ich das Auto vom Eis befreit hatte. Die Arbeit hätte ich mir sparen können. Es kam mir ein wenig komisch vor, das Auto war schließlich knapp sechs Monate alt, aber scheinbar war die Batterie alle. Ich klingelte also meine Frau heraus, auf dass sie mir Starthilfe gäbe. Aber dies fruchtete auch nicht so wirklich, dass ich die Peugeot‐Assistenten anrief und die schickten jemand, der mal kurz auf das Auto klopfte, sagte, dass er nicht tun könne und dann mein Auto abschleppte. Am 2. Januar konnte ich ihn wieder abholen. Eine beachtliche Zeit. Während dessen hatte ich als Mietwagen einen Smart (den habe ich bald wieder zurückgegeben, so kann ich nicht autofahren) und einen Corsa (viel Schnickschnack aber ordentlich laut), und fing an meinen 207er wirklich zu vermissen. Die Meldungen aus der Werkstatt lauteten: »Herr Hahn, Ihr Auto fährt nicht.« – eine so treffende Beschreibung, dass man ihr nichts hinzufügen muss. Es war wohl die zentrale Steuereinheit, die sich nicht mit den Schlüsseln vertrug. Ein kostspieliges Vergnügen, wenn es nicht in der Garantiezeit auftritt.

Mein Entertainment‐Package muckt auch rum. Ich hatte den Slim‐Server auf ein NAS von Synology gepackt (irgendwann im Sommer) und wusste, dass es nicht ganz so fix sein würde. Aber ich hatte keine Lust den PC immer laufen zu lassen, abgesehen von den Stromkosten die der Bolide so verbraucht. Dass die Weboberfläche unangenehm zäh ist, wusste ich auch vorher und hat mich nicht interessiert, aber mittlerweile griff es auch auf die Squezzebox über und das war natürlich nicht mehr tragbar. Jetzt steht die Anschaffung eines Mini‐PCs ins Haus und ich habe mich so gut wie entschieden: Es wird wohl ein Apple‐Mini sein. Die Entscheidung wäre sicher nicht dafür gefallen, wenn ich vor der Entscheidung zu einem Apple‐Händler gegangen wäre. Was ich dort gehört habe, ließ mich fast umfallen. »Nein, der stürzt nicht ab. Das ist ja kein Windows.« Wer’s glaubt, wird selig. Wenn man dann in den Foren liest, womit sich die Anwender so rumschlagen, dann scheinen mir die Probleme zwischen Windows‐ und Apple‐Benutzern ziemlich ähnlich. Ich bin mal gespannt, was und wie es wird.

2008-01-18T08:09:01+00:0018. Januar 2008|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Was in der Zwischenzeit geschah…