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Prag – 3. Tag

Seit Samstag sind wir wieder hier. Diesmal hat sich die Anreiseart etwas geaendert. Waehrend ich beim letzten Mal geflogen bin, sind wir diesmal mit dem Auto gekommen. Aber der Reihe nach…

Der Prager Flughafen ist nicht das, was man unbedingt als Shopping‐Center bezeichnen kann. Wer also unbedingt ein wenig Zeit totschlagen moechte, der sollte es nicht auf dem Prager Flughafen probieren. Noch langweiliger und oeder ist es nur vor dem Flughafen, wie ich vor ein paar Jahren feststellen durfte, als ich waehrend eines Transits wegen einer Bombenwarnung aus dem Flughafen gescheucht wurde und nicht wieder hineindurfte. Ich hing eine Nacht in der Tschechischen Republik fest und das Hotel, in das man mich verfrachtete, war auch nicht in Prag, sondern irgendwo anders. Eine ganz spannende, wenn auch nicht erfreuliche Erinnerung.

Diesmal fuhren wir mit dem Auto, und wenn man so will, brachten wir den Schnee mit. Am Freitag fuhren wir bei Schnee in Kiel los, wir landeten im weitgehend schneelosen Potsdam und am naechsten Morgen hatte uns der Schnee dort schon eingeholt. In Tschechien sahen wir dann richtigen Schnee, aber der lag noch. Die Strassen waren aber frei. Das sollte sich am Sonntag‐Morgen geaendert haben. Prag strahlte uns in weisser Pracht an und war nicht wiederzuerkennen. Am Vortag hatten wir uns die Stadt schon ein wenig angeschaut, die Innenstadt wohlgemerkt. Herrlich. Eine Stadt, wie Paris mal war. Sollte man auf die Idee kommen, einen Maigret zu verfilmen, dann ist es naheliegend, sich Prag dafuer auszusuchen. Die Haeuser sind wirklich einmalig. Man sollte natuerlich Perspektiven auf die Burg vermeiden. Dagegen haben sie in Paris auch einen Eiffelturm, wenn auch einen kleinen. Der ist wohl zwei Jahre nach dem Original entstanden und ist, wie der Reisefuehrer gestern meinte, zusammen mit dem Berg auf dem er steht, hoeher als das Original. Aber auch nur dann.

Mit dem Hotel – fuer mich ja wieder – Novotel Dorint Don Giovanni sind wir sehr zufrieden. Als besonderen Bonbon, wofuer auch immer, duerfen wir in der Expected More‐Etage wohnen und geniessen den Luxus, von ziemlich weit oben auf den Friedhof blicken zu duerfen. Die Lounge, die dazu gehoert, ist wirklich nett. Ich kann aber nicht sagen, dass wir es nutzen. Fruehstueck ist toll, aber kann man wirklich fuer 16 Euro fruehstuecken? Geht eigentlich nicht.

Am ersten Tag assen wir in einem franzoesischen Restaurant – La Provence -, welches uns nicht ausserordentlich begeisterte. Es war anstaendig, aber kein Hoehepunkt. Gestern haben wir uns fuer koschere Kueche entschieden, und waren im King Solomon. Wenn ein Hoehepunkt, dann dieses. Heute abend wollen wir dann aber wirklich mal boehmische Kueche probieren.

2006-03-13T14:00:26+00:0013. März 2006|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Prag – 3. Tag