Ganz, ganz schlechte Nachricht - ohne JavaScript werden wir hier nichts...

Sechshundert Watt

Damit könnte ich in einem Staubsauger-Leistungsspiel (stelle ich mir so vor, wie die früheren Autokartenspiele) keinen Vorwerk-Vertreter vom Hocker reißen. Gestern in den Abendstunden waren die aber ganz beachtlich und dürften ein Mäuseleben gekostet haben.

Das hat nun aber wieder was, denn welche Maus beendet ihr Dasein schon in einem Staubsauger. Genaues wissen wir aber nicht. Wie immer stand unsere Katze mit einer Maus in der Wohnung. Um ein wenig Abwechslung zu den letzten beiden Mäusen von vorgestern zu bieten, war diese aber noch am Leben. Und da die Katze keine Lust mehr hatte, neben dem aufgeregten Frauchen ruhig zu sitzen (die quitschende Maus im Maul), ließ sie diese los und damit begann das Drama. Die Maus huschte hinter ein Aquarium, eventuell auch hinter zwei Bücherborte. Eines habe ich im Laufe der nächsten Stunde abgerückt (ja, mit Büchern! War einfach schön!), aber eine Maus war nicht dahinter. Da wir nun einmal dabei waren, haben wir gleich die ganze Ecke und die Rückseiten von dem Staub befreit. Hinter dem Aquarium machte es dann verdächtig laut »plopp«. Das könnte die Maus gewesen sein, denn meine Frau konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was dies hätte sein können. »Da wäre ja nichts!« Sicher ist sicher, dachten wir uns, und haben den Staubsaugerbeutel inspisziert.

Aber in den Massen von Haaren – Katzenhaaren, versteht sich – war die Maus nicht zu sehen.

Also haben wir sie entweder nicht gesehen und sie liegt jetzt in einem Staubsäugerbeutel begraben oder die Maus ist uns entkommen und wird demnächst von einer Katze im vorbeigehen ermordet.

(Unser Dreibeiner, die Mäusefängerin, macht das nicht aus Appetit. Sie bringt die Maus rein, legt sie ab und geht zum Futternapf. Wir haben noch nicht mal was davon!)

2005-07-16T08:04:00+00:0016. Juli 2005|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Sechshundert Watt