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Straße der Romantik

Man muss die Geräusche erkennen, wenn man sie hört. Vorhin fing der Kater an zu heulen. Das ist immer ein ganz schlechtes Zeichen, denn kurz darauf geht das Gewürge los. Der Kater wird das los, was sein Körper für überflüssig hält. Susanns Körper denkt beim Wegmachen ähnliches, von daher hat man mit den Geräuschen dann auch noch zu tun.

Aber Susann kann auch ganz liebliche Geräusche von sich geben, wie beispielsweise dieses verliebte Seufzen. Wir fuhren heute von Potsdam eine eher ungewöhnliche und längliche Route zurück. So brauchten wir sich das doppelte an Zeit, bekamen aber auch einen Eindruck von Sachsen‐Anhalt. Da sind wir sonst nicht so oft.

Irgendwann hinter Stendal und nach eigenem Eis kam dieses Verliebte Seufzen und die beste Frau von Welt meinte: »Mit meinem Süßen auf der Straße der Romantik.«

Ich dachte nur: ›Schau an, was es alles so gibt.‹ Aber kurze Zeit später kam dann doch wieder das Erinnerungsvermögen und meine Klugscheisserei hervor: »Das war sicher die Straße der Romanik.« »Egal«, kam es zurück, »für mich ist es die Straße der Romantik.« und damit verbunden einer dieser Seufzer.

Dann war der Ort Poritz, der mit der entsprechenden Betonung zumindest ein Zucken an den Mundwinkeln erzeugt, wenn er nicht üblere Witze produziert, die in der Regel mit A…h und Ende und Welt zu tun haben. Aber eigentlich war er ganz hübsch. Wie die Hansestadt Stendal und Brandenburg im Übrigen auch.

2014-08-17T22:21:00+00:0017. August 2014|Categories: Dies und Das|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Straße der Romantik