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Wenn die Planung nicht stimmt

Am Wochenende habe ich mich an die Feinplanung der USA‐Reise gemacht. Sprich eine Liste der Hotels erstellt und schon mal eingetragen, wo sie denn nun genau liegen, Telefonnummer dazu, Bestätigungen ausgedruckt und als PDF abgelegt. Also so das Übliche, wenn man macht, wenn man Reiseunterlagen zusammenstellt.

Im letzten Jahr ist es mir ja passiert, dass wir einen Tag zu früh an einem Ort ankamen, da ich mich vertan hatte. Gott sei Dank gab es damals noch ein Zimmer. Wenn nicht hätte es bei der abgelegenen Lage wirklich Schwierigkeiten gegeben.

Diesmal sollte es also ein wenig genauer laufen, zumal mit fünf Leuten der Spaß auch noch etwas komplizierter werden würde denn mit zweien.

Überraschung 1: Die US1, an der Pazifikküste sich entlangschlängelnd, soll eine der schönsten Küstenstraßen sein. Ich wollte eigentlich nur schauen, an welchen Punkten man anhalten sollte und welche Parks einen Besuch lohnen, da las ich in einer Meldung aus dem Winter, dass es einen Erdrutsch gegeben hätte und die Straße deshalb nicht befahrbar wäre. Bis heute hat sich diesbezüglich noch keine Änderung ergeben. Da wir an dem Tag aber viel Zeit haben werden, werden wir wohl soweit fahren, wir wir kommen und dann wieder zurück und dann die Umleitung. Vielleicht regelt es sich dann aber von selbst.

Überraschung 2: Es war so gut ausgedacht – vom Lake Tahoe die 395 runter bis zum Lake Mono und dann die 120 in den Yosemite National Park hinein. Blöd, wenn die Straße nicht passierbar ist. Gelesen hatte ich sehr wohl, dass die Straße im Winter gesperrt ist. Aber Winter ist im Mai ja definitiv vorbei. Nun ja: Es liegt jetzt noch vier Meter Schnee und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser bis Mitte Mai weggetaut ist, ist nicht sehr groß. Üblicherweise wird die Straße irgendwann im Juni geöffnet. Ich brauche wohl eine Ausweich‐Route.

Überraschung 3: Das Hotel, welches wir am Death Valley gebucht hatten, liegt auf der falschen Seite. Zumindest dann, wenn man die schönste Route fahren will. Flugs geschaut, wo man auf der “anderen Seite” unterkommen könnte und auch noch etwas gefunden.

Ich bin mal gespannt, was noch so für Überraschungen auftauchen.

2011-04-26T18:54:00+00:0026. April 2011|Categories: Unterwegs, USA 2011|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Wenn die Planung nicht stimmt