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So ist das mit Fremden

Am Samstag hatte ihn der Landwirtschaftsminister von Bayern noch willkommen geheißen und meinte leicht scherzhaft, nicht jeder Einwanderer würde so herzlich aufgenommen werden. Da hatte sich der schäbige Schuft von Bär wohl auch noch nicht an den Schafen vergangen.

Mittlerweile ist der bärige Humor des Landwirtschaftsminister verschwundern, und er hat den Bären zum Abschuss freigegeben. Von »Zu Gast bei Freunden« keine Spur mehr.

Womit man fast beim Thema »National befreite Zonen« wäre und der Warnung, sich als dunkelhäutiger Mensch nicht dorthin zu begeben. Da hat ein Politiker mal ausgesprochen, wie es ist, und was tut man. Man versucht den Boten der schlechten – ja, es ist eine verdammt schlechte Nachricht – umzubringen. Eigentlich haben nicht die Schuld, die Ausländer jagen, sondern die, die sie darauf ansprechen, die davor warnen. Die würden schließlich den Rechten die Anerkennung verschaffen, nach der sie so gieren.

Mal ehrlich: Darf man nach 15 Jahren und über 200 Toten nicht einmal so eine Warnung aussprechen, wenn die Gefahr droht, dass in den nächsten Monaten ein paar dazukommen?

Oder andersherum: Wenn es in 15 Jahren zweihundert hellhäutige Tote in Deutschland gegeben hätte, die an Vogelkrippe krepiert wären, meinen Sie, es gebe in unseren Supermärkten noch Geflügelfleisch zu kaufen?

2006-05-23T07:02:00+00:0023. Mai 2006|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für So ist das mit Fremden