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King Solomon

Stach mir sofort in die Augen, als ich davon im ADAC‐Prag‐Reisefuehrer las. Eine grosse Hilfe war es nicht, dass es mit einer falschen Adresse angegeben war. Man konnte sich aber denken, wo es lag, denn es gab nur ein juedisches Viertel in Prag. Das lohnt sich nicht nur in kulinarischer Hinsicht, sondern auch in touristischer.

Das Restaurant hatten wir schon am Sonnabend versucht zu finden. Wir hatten das Schaufenster bewundert, aber nicht gesehen, dass es sich um das Restaurant handelte, das wir suchten. Es war sehr schoen eingerichtet und man sollte, wenn einem ein Tisch im Wintergarten angeboten wird, bedenken, dass es sich um riesige Tische handelt. Lieber im Hauptraum unterkommen.

Wir nahmen, neugierig wie wir waren, gefillte Fisch und freuten uns im Anschluss ueber Fisch und Gefluegel. Die Gerichte waren auessert schmackhaft zubereitet und wurden auf dem Teller sehr gut praesentiert. Die Bedienung war sehr freundlich und sprach sogar deutsch, mit englisch kommt man aber auch meistens weiter. Etwas enttaeuschend war die Nachspeise, ein Apfelstrudel. Ich kann nicht genau sagen warum, aber sie passte nicht zu der perfekten Forelle und zu der ausgesprochen guten Ente (um laengen besser, als die Ente in dem französischen Restaurant). Allerdings bin ich auch kein Apfelstrudel‐Experte.

Wer in Prag ist und wem der Sinn nach koscherer Kueche steht oder sie auch noch nie probiert hat, der sollte sich in dieses Restaurant begeben. Es ist meine Restaurantempfehlung fuer Prag.

2006-03-13T14:15:06+00:0013. März 2006|Categories: Unterwegs|Kommentare deaktiviert für King Solomon