Irgendwie merkwürdig ist es schon. Detective Meyer ist damit beschäftigt, sich seine Gedanken über den April zu machen. Ihm gegenüber sitzt ein alter Freund seines Vaters, Mr Raskin, der in den höchsten Tönen von dem mittlerweile verstorbenen Vaters Meyers schwärmte. Sein Humor wäre so fantastisch gewesen. Meyer eher ein nüchterner Mann hatte lange unter diesem berüchtigten Humor seines Vaters zu leiden, der unter anderem darin bestanden hatte, ihn Meyer Meyer zu nennen. So kam zumindest keiner auf den Gedanken, ob er den Vornamen mit dem Familienname verwechselt. Meyers Vater fand den Scherz einfach nur toll, und sein Freund Mr Raskin offenbar auch. Was sein Vater an Humor zu viel bekommen hatte, mochte der Detective Meyer zu wenig bekommen haben.

Schade eigentlich, sonst hätte er der Geschichte, die ihm Raskin erzählte, vielleicht die komischen Aspekte abgewinnen können. Raskin beschwerte sich, dass man ihn fast täglich einmal anrief und jemand ihn aufforderte, aus seinem Geschäft zu verschwinden. Warum sollte er mit seiner kleinen Wäscherei verschwinden, fragte er sich, und da in dem Ton eine gewisse Bedrohung mitschwang, dachte er, es sei besser, er ginge damit einmal zur Polizei. Meyer musste ihm mitteilen, dass man nicht allzuviel dagegen tun könne.

Es dauerte eine Weile, da konnte Raskin von neuen Aspekten berichten. Ihm wurden Sachen geliefert, die er nie bestellt hatte. Das erweckt das Interesse von Meyer und er besucht Raskin in seinem Laden und darf miterleben, wie sich Raskin mit so einer nicht gewünschten Lieferung herumschlagen darf. Interessanterweise, so finden die Inspektoren vom 87. Revier heraus, gibt es noch mehr Geschäftsleute, die angebrüllt werden und Sachen geliefert bekommen, die sie nicht brauchen. Steckt ein Sinn dahinter oder ist der große April‐Scherz‐Clown unterwegs?

Carella kann Meyer nicht unterstützen, der kämpft mit seinen ganz eigenen Rätseln. In einem Park der Stadt wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Lakonisch heißt es, der Mann wäre für den kommenden Sommer gekleidet, und umschreibt damit, dass der Getötete nur mit Socken und Schuhen bekleidet war. Die Polizei, und damit Carella, hat das Problem, dass sie nicht weiß, mit wem sie es zu tun hat. Man kann keine Angehörigen benachrichtigen, Freunde und Geschäftspartner melden sich nicht und keiner kann Auskunft geben, was der Mann gemacht haben könnte, was ihn zu Tode brachte.

Selbst die Veröffentlichung eines Phantom‐Bildes bringt die Polizisten weiter. Der Leser dagegen ist ein Stück klüger. Er weiß von Anfang an, dass sich in der Stadt eine Bande herumtreibt, die den großen Coup plant. Die Frage ist, ob sie damit durchkommen und wann die Polizisten vom 87. Revier merken, was gespielt wird.