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Beute‐EMail‐Adressen

So als Atelier‐Betreiber hat man das sicher nicht leicht. Aber man lernt viele interessante Leute kennen, beispielsweise Jörg Wontorra oder Prof. Gäßler. Zumindest ist das mein Eindruck, nachdem ich von Axel eine Mail bekommen hatte. Das Blöde: Ich kenne Axel nicht und lege auch keinen gesteigerten Wert darauf.

Wie das kommt? Ich habe eine Einladung bekommen. Das ist eigentlich ganz nett. Aber Axel lebt im Nordwesten in Deutschlands. Selbst wenn ich mir Mühe gebe, bräuchte ich zwei Stunden bis zu ihm und seinem Atelier. Ich habe sein Atelier auch noch nie besucht. Die Künstler, die seine neueste Ausstellung bestückt haben, kenne ich auch nicht. Ich habe also keine direkte Beziehung zu Axel.

Wie er seine Mail‐Adressen‐Sammlung erweitert, kann ich mir gut vorstellen. Er sammelt Mails, die von anderen Leuten bekommt und die ihre Mails an viele Leute als eine Art Newsletter geschickt hatten. Es ist nur ein kleinere Klick, schon hat man die ganzen Adressaten in seinem eigenen Adressbuch und kann sie in Zukunft beglücken. Beute‐EMail‐Adressen also.

Man könnte nun meinen, dass man das machen kann. Allerdings ist jede Mail, die der Mailempfänger nicht angefordert hat oder zu dessen Absender er eine Beziehung (und sei es nur eine geschäftliche) unterhält, SPAM.

Sprich: Axel versendet SPAM. Deshalb mag ich Axel, obwohl ich ihn gar nicht kenne, nicht mehr.

2006-11-08T20:55:00+00:008. November 2006|Categories: Dies und Das|Kommentare deaktiviert für Beute‐EMail‐Adressen