Mai01

»Warum nicht?«

Hin und wieder mal was ausprobieren, das ist unsere Divise. Da kann es schon mal passieren, dass man sich auf den Weg nach Hamburg macht, um ein Restaurant auszuprobieren. Auf diese Art haben wir schon ein Restaurant in unser Stamm-Repertoire aufgenommen, das wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufsuchen. Dieser Ausflug sollte auch die vorgezogene Begehung unseres Hochzeitstages sein, der sich dieser Tage zum 9. Mal jährt.

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Nov18

Die aus der Dose

So, wie ich das überblicke, gab es in der DDR zwei Gruppen mit Previlegien: Verkürzt könnte man sagen, die bei der Regierung, SED und Stasi (wobei sich der Kreis sicher noch weiter und detaillierter fassen lässt, aber darum soll es letztlich gar nicht gehen) und die, die eine freigiebige Westverwandtschaft hatten. Verlierer waren die, die weder zu der einen noch zu der anderen Gruppe passten. Ich darf von dem Glück berichten, mit meiner Familie zu der zweiten Gruppe gehört zu haben. So gab es zu Feiertagen immer die berüchtigten Pakete und in denen fanden sich auch immer Konserven, wie beispielsweise Dosen-Champignons.

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Okt09

Ach ja, Aukrug oder Free refill

In Aukrug gab es einen Gasthof, der wirklich ziemlich gemütlich war und man auch sehr gut Essen konnte. Die Preise waren moderat, eigentlich gute Voraussetzungen erfolgreich zu sein. Neulich wollten wir dorthin starten, da bekamen wir die Info vom Nachbarn, der Gasthof hätte zugemacht. Aber nachgucken wollten wir nochmal, und in der Tat, der Gasthof hatte geschlossen.

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Okt04

Testoria Potsdam

Vielleicht ist es ja ein ganz raffinierter Schachzug, sich neben einem sehr etablierten Restaurant zu positionieren, wie es das »Testoria« getan hat. So kann man schon mal auf den falschen Gedanken kommen, es haette vielleicht etwas mit dem »Juliette« zu tun.

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Beides Vergnügungen, räumlich aber genauso weit voneinander entfernt wie von ihrem Anspruch. Bruhns Deichhotel in Stein bei Kiel ist immer wieder eine Fahrt wert. Leider ist die Küche von Volker Specht von uns aus fast fünfzig Kilometer entfernt, dass man es sich zweimal überlegt, bevor man sich auf die Reise macht. Hartwig Stieper dagegen liegt gleich um die Ecke (in Schülp) und wird von uns öfter mal heimgesucht. Kein Wunder: drei Minuten mit dem Auto, zehn Minuten mit dem Fahrrad.

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Apr23

Eigene Dummheit

Da gebe ich hin und wieder viel Geld aus, um an guten Wein zu kommen. Der schmeckt dann auch absolut hervorragend und man hat viel Freude an einem guten Abend mit der Ehefrau oder guten Freunden. Aber ist es das wirklich wert? Wenn es jetzt ein Mittel gäbe, mit dem man sich einfach die günstigen Rohstoffe bei ALDI & Co. besorgt und dann in Heimarbeit (wobei das Wort Arbeit wirklich übertrieben ist) den Wein aufwertet. Die guten Flaschen sollte man nicht wegschmeißen, die kann man ja noch aufheben.

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