So, wie ich das überblicke, gab es in der DDR zwei Gruppen mit Previlegien: Verkürzt könnte man sagen, die bei der Regierung, SED und Stasi (wobei sich der Kreis sicher noch weiter und detaillierter fassen lässt, aber darum soll es letztlich gar nicht gehen) und die, die eine freigiebige Westverwandtschaft hatten. Verlierer waren die, die weder zu der einen noch zu der anderen Gruppe passten. Ich darf von dem Glück berichten, mit meiner Familie zu der zweiten Gruppe gehört zu haben. So gab es zu Feiertagen immer die berüchtigten Pakete und in denen fanden sich auch immer Konserven, wie beispielsweise Dosen-Champignons.
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Da will man mal was Gutes tun ... und was kommt raus. Lange Gesichter. Zu Weihnachten verschenkte ich Karten für ein »Herr der Ringe«-Konzert. Die zweitbilligsten Plätze kosteten immer noch 51 Euro, ein wahrlich fürstlicher Preis. Veranstaltungsort: das Tempodrom in Berlin.
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In Aukrug gab es einen Gasthof, der wirklich ziemlich gemütlich war und man auch sehr gut Essen konnte. Die Preise waren moderat, eigentlich gute Voraussetzungen erfolgreich zu sein. Neulich wollten wir dorthin starten, da bekamen wir die Info vom Nachbarn, der Gasthof hätte zugemacht. Aber nachgucken wollten wir nochmal, und in der Tat, der Gasthof hatte geschlossen.
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Vielleicht ist es ja ein ganz raffinierter Schachzug, sich neben einem sehr etablierten Restaurant zu positionieren, wie es das »Testoria« getan hat. So kann man schon mal auf den falschen Gedanken kommen, es haette vielleicht etwas mit dem »Juliette« zu tun.
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Beides Vergnügungen, räumlich aber genauso weit voneinander entfernt wie von ihrem Anspruch. Bruhns Deichhotel in Stein bei Kiel ist immer wieder eine Fahrt wert. Leider ist die Küche von Volker Specht von uns aus fast fünfzig Kilometer entfernt, dass man es sich zweimal überlegt, bevor man sich auf die Reise macht. Hartwig Stieper dagegen liegt gleich um die Ecke (in Schülp) und wird von uns öfter mal heimgesucht. Kein Wunder: drei Minuten mit dem Auto, zehn Minuten mit dem Fahrrad.
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Ich wusste zu gut wie nichts über den Film. Vielleicht mal eine Schlagzeile, aber einen Trailer im Kino – Fehlanzeige. Dann kam er per DVD ins Haus geschwebt und gestern haben wir uns »L.A. Crash« angeschaut. Was klingt wie ein mittelmäßiges B-Movie mit spannenden Autojagden, wird bitter enttäuscht sein. Mit diesem Titel, so mal meine Vermutung, wird man die Zielgruppe nicht erreichen. Es sei denn, die Zielgruppe zieht Erkundigungen ein.
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Da gebe ich hin und wieder viel Geld aus, um an guten Wein zu kommen. Der schmeckt dann auch absolut hervorragend und man hat viel Freude an einem guten Abend mit der Ehefrau oder guten Freunden. Aber ist es das wirklich wert? Wenn es jetzt ein Mittel gäbe, mit dem man sich einfach die günstigen Rohstoffe bei ALDI & Co. besorgt und dann in Heimarbeit (wobei das Wort Arbeit wirklich übertrieben ist) den Wein aufwertet. Die guten Flaschen sollte man nicht wegschmeißen, die kann man ja noch aufheben.
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Mein Papa war in den letzten zwanzig Jahren fünfmal im Kino. Nie ganz freiwillig. Das vorletzte Mal war es »Die Entdeckung des Himmels«, davor ein Film mit Gottschalk, dessen Name ich nicht mehr weiß, und davor »Das fünfte Element«. Das er groß Beifall geklatscht hätte, ist mir allerdings nicht in Erinnerung. »Die Entdeckung des Himmels« hat ihm ganz gut gefallen, allerdings war das auch ein wirklich sehr schwieriger Stoff, schwer zu verfilmen.
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