Irgendwann Mitte der Neunziger kam ich auf die Idee, mich müsste mir ein Auto anlegen. Jetzt, über fünfzehn Jahre später, älter und gereifter ist mir klar, dass es für einen Mann zwei so selbstverständliche wie auch kostspielige Angelegenheiten gibt: Autos und Ehefrauen. Ich meine mich zu erinnern, dass ich vor dem Autokauf ganz gut Geld hatte. Anschließend brachte ich das Geld zur Tankstelle und zur Werkstatt. Noch viel später dann gab ich plötzlich Teile meines Haushaltseinkommens für Accessoires aus. Jetzt bin ich leicht vom Thema abgekommen, denn meine eigentliche Botschaft sollte sein: Für mein erstes, aus heutiger Sicht legendäres Auto, das ich gebraucht gekauft hatte, legte ich 1500 Euro hin. Heute habe ich zusammen mit Susann das doppelte für einen Rasenmäher hingelegt. Auch so ein Zeichen für zunehmendes Alter - davon hätte ich vor fünfzehn Jahre nicht einmal geträumt.
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