Der Urlaub ist eingereicht. Ich hoffe, dass ich nächste Woche das o.k. bekomme. Dann geht es los mit den Detailplanungen: drei Wochen Südafrika. Wir werden dann mal langsam beginnen, die einzelnen Stationen festzulegen.
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Geht man in ein Reisebüro und will eine Reise buchen, so muss man meistens eine Anzahlung leisten. Die Anzahlung für den nächsten Urlaub muss ich sogar vor der eigentlichen Buchung leisten. Ein neuer Reisepass + Internationaler Führerschein + - völlig überraschend - neuer europäischer Führerschein. Das macht dann einfach mal 97,50 Euro. Das sind schon mal ein paar leckere Flaschen Wein, auf die wir im Urlaub verzichten müssen. Ach ja, bisher heißt es ja »Südafrika 2010« - es kann sein, dass daraus noch »Südafrika 2009« wird.
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Wie beim letzten Mal schon vermutet, hat sich der Reisetermin nach vorn verschoben. Und was haben wir gezittert: Wird der Urlaub genehmigt? Kriegen wir das mit zwei Doppelzimmern hin? Und, und, und...
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Zu den Vergnügungen Susanns gehörte, dass sie mal zu Globetrotter durfte, ein Laden, den wir bisher nie betreten haben. Aber nun, da es nach Südafrika geht, war es die Gelegenheit die Erlebniswelt zu bestaunen. Einen Katalog hatten wir schon und Susann hatte den in den letzten Tagen durchblättert, Notizen gemacht und war in heller Vorfreude.
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Südafrika steht vor der Tür, etwa in einem Monat geht es los. Heute nacht habe ich davon geträumt. Da waren Berge, wir standen oben. Man guckte auf ein Gebäude-Komplex, der aussah wie eine Mischung aus Capitol und Versailles. Eine gewagte Mischung, aber in Träumen ist das erlaubt.
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Deutschland hat sein Ticket für Südafrika gelöst: Erinnern Sie sich, Südafrika war das Land, in dem man ehemalige Fußballprofis beim Golfen erschießt. Überhaupt ein ganz gefährliches Land mit erschreckender Kriminalität, man kann ja kaum ein Fuß vor die Tür setzen, und sollte man es wirklich wagen, dann unbedingt in der Gruppe - alles anderes ist selbstmörderisch. So der Tenor des Berichtes, den ich heute morgen im Radio (öffentlich-rechtlich) hörte. Und warme Sachen müsse man sich auch mitnehmen, denn es wäre ganz kalt in Südafrika, schließlich ist während der WM Winter dort! Da hat aber einer ganz genau gelesen...
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Letztlich war ich dann auch ein wenig aufgeregt. Aber jetzt, auf dem Flughafen in Frankfurt sitzend, hat sich das wieder gelegt.
Wir hatten das Taxi zu neun Uhr bestellt und waren zeitig aufgestanden. Es war sogar soviel Zeit, dass wir unsere Taschen noch einmal durchforsteten und von einigem Sachen befreien konnten. So kamen wir mit dem Gepäckgewicht am Flughafen nachher fast auf den Punkt hin. Aber dann auf das Taxi zu warten, zu warten und nochmals zu warten und man kann nichts mehr machen, das ist einfach nur öde und regt auf.
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Eine bessere Einleitung kann es gar nicht geben als eine Bemerkung von Susann: »So viele positive Überraschungen.«
Der Flieger war pünktlich in Frankfurt gestartet, dann hatte er auch noch Rückenwind, so dass er eine halbe Stunde eher in Johannesburg landete. Auf die Schlaftabletten hatte ich verzichtet, wieder einmal und somit hatte ich wieder einmal einen Fehler gemacht. Wenn ich eine Stunde geschlafen habe, dann war es viel. Man macht die Augen zu, ich habe es sogar mit der Maske versucht, aber irgendwann fängt man an unter dieser Maske zu schwitzen, die Beinposition ist irgendwie nicht optimal und überhaupt. Ich verstehe nicht, warum ich in Zügen prächtig schlafen kann und in Flugzeugen und Autos nicht. Muss irgendwas mit Kontrollreflexen zu tun haben.
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